Patientenbezogene Barrieren können laut den in PrioPEG analysierten Studien die folgenden Aspekte umfassen. Eine Nicht-Berücksichtigung dieser kann die Teilnahme und den Therapieerfolg beeinträchtigen:
- Stark variierende mentale und körperliche Kapazitäten der Patient*innen
- Infrastrukturelle Mängel (Barrierefreiheit, ÖPNV)
- Koordination von Begleitpersonen.
- Auf individuelle Fragen, (Sturz-) Risiken und Therapiebedarfe kann nicht immer eingegangen werden.
- Schwankendes Energieniveau der Patient*innen und daraus resultierende Fehlzeiten, insbesondere bei sequenziellen Inhalten.
Zur Steigerung der Regelmäßigkeit können schriftliche Behandlungsverträge oder soziale Bindungen innerhalb der Gruppe („Peer-Support“) eingesetzt werden.
Ordnen Sie bitte nun mithilfe der Bewertungsampel ein, ob Sie in Ihrer Praxis die Möglichkeit haben, diese Barrieren angemessen zu berücksichtigen, oder ob es ggf. überwindbare oder unüberwindbare Barrieren bei Ihnen gibt.